

Erstes Heimspiel, zweite Öffnung. Der hellblaue Kiosk stand wieder da, wo er hingehört: mitten im Karli, zwischen Fans, Anpfiff-Nervosität und der immer gleichen Frage an der Außenwand: "Wie geht es dir wirklich?"
Was beim ersten Mal ein Versuch war, ist diesmal etwas anderes gewesen. Eine Bestätigung.

Die Märkische Allgemeine Zeitung kam auch vorbei. Interview, ein kurzes Video, viele Fragen dazu, was der Kiosk eigentlich ist und warum es ihn braucht.Wir haben erzählt. Und gemerkt, wie viel Interesse tatsächlich da ist, wenn man einfach mal davon berichtet. Dafür sind wir dankbar. Nicht weil wir Aufmerksamkeit gesucht hätten, sondern weil jede Zeile, jedes Video die Idee ein Stück weiterträgt.
Beim ersten Mal war vieles neu, für uns und für die Besucher:innen. Diesmal war es anders.Leute sind wiedergekommen. Manche haben den Kiosk gezielt gesucht. Und viele sind einfach stehen geblieben, länger als erwartet, und haben wirklich mit uns gesprochen.Genau das war der Moment, in dem klar wurde: Die Idee, die eigentlich aus einer spontanen, fast witzigen Überlegung entstanden ist, funktioniert. Und der Ort dafür ist der richtige.
Zum nächsten Heimspiel wird der Karli Kiosk nicht da sein. Eine bewusste Pause. Wann es weitergeht, sagen wir rechtzeitig, denn Präsenz zeigen und Menschen für diese Idee begeistern, das bleibt der Kern des Projekts. Der Kiosk verschwindet nicht. Er sammelt nur Kraft für die nächste Runde.
Denn der Karli Kiosk war für uns nie das Ziel, sondern ein Lernfeld. Ein Ort, um zu testen, ob psychische Gesundheit dort ankommt, wo Menschen ohnehin zusammenkommen. Die Antwort darauf haben wir jetzt zweimal bekommen.Gerade arbeiten wir an dem größeren Folgeprojekt, das wir angekündigt haben. Der KarliKiosk war der Anfang. Was daraus wird, zeigen wir, sobald es so weit ist.Bis dahin bleiben wir bei unserer


KarliKiosk Eröffnung

Sie brauchen Unterstützung? Oder Sie kennen jemanden der Unterstützung von NOW! gebrauchen könnte? Dann melden Sie sich gern bei uns.