
Gestern war Mental Healthy Premiere. Unser KI-gestützter Chatbot für Menschen in psychischen Belastungssituationen hatte seinen ersten großen Auftritt. Über 80 Menschen sind gekommen - so viele, dass wir die Anmeldung schließen mussten.
Warum so viel Interesse? Weil wir bewusst anders gemacht haben.
Das war unser Versprechen für den Abend. Und genau das haben wir gehalten. Mental Healthy stand bereit zum Testen, zum Hinterfragen, zum Diskutieren.
Mit dabei waren besondere Gäste: Oberbürgermeisterin Noosha Aubel, Jugendamtsleiterin Alexandra Mebus-Haarhoff und Dr. Christian Stein von Players Journey, unserem Entwicklungspartner.
Der entscheidende Unterschied zu ChatGPT & Co.:
🤝 Immer ein Mensch erreichbar
Nutzer können jederzeit einen Termin mit echten Fachkräften buchen. Direkt im Chat. Keine Warteschleifen, kein "rufen Sie morgen nochmal an".
📍 Lokale, geprüfte Datenbank
Nur verifizierte Unterstützungsangebote aus dem Potsdamer Versorgungsnetzwerk. Keine Random-Internet-Tipps.
🔍 Kontinuierliche Qualitätssicherung
Kritische Chats werden überprüft. Immer. Mit der Möglichkeit, Metadaten für Präventionsarbeit zu gewinnen.
🔒 Datenschutz auf eigenen Servern
Hosting in Europa. Kein Datenabfluss an externe Anbieter.
Oberbürgermeisterin Noosha Aubel machte klar: "Diese Innovation muss vorangetrieben werden. Auch in Zeiten von Haushaltskonsolidierungen. Für eine Stadt, die für alle erreichbar ist - nicht nur für Menschen in der Innenstadt."
Jugendamtsleiterin Alexandra Mebus-Haarhoff sieht Mental Healthy als wichtigen ersten Schritt: "Beginnend mit §20-Angeboten können wir viel lernen und dann auf andere Bereiche ausweiten. Die ständige Verfügbarkeit kombiniert mit der Möglichkeit, echte Fachkräfte zu erreichen - das ist der Schlüssel."
Dr. Christian Stein von Players Journey brachte es auf den Punkt: "Wir sind erst bei 10% dessen, was möglich ist."

Kritische Fragen? Ja, viele. Aber vor allem: Lust auf Innovation, die wirklich hilft. Interesse an echter Zusammenarbeit. Die Bereitschaft, gemeinsam etwas Neues zu wagen.
Professor Karsten Krauskopf führte charmant durch den Abend und sorgte dafür, dass aus Fragen echte Diskussionen wurden.
2025 wird intensiv. Aus dem Prototyp wird eine echte Lösung. Wir werden:
→ Viele Use Cases durchprobieren
→ Daten sammeln und auswerten
→ Mit der FH Potsdam und anderen Akteuren zusammenarbeiten
→ Das System kontinuierlich verbessern
2027 sollen dann echte Fachkräfte vollständig in das System integriert sein.
Vielleicht wird Potsdam zum Vorbild für andere Kommunen. Für Mut, für Innovation, für Veränderungsgeist - gerade bei der Arbeit mit vulnerablen Zielgruppen.
Wie Dr. Christian Stein sagte: "Vielleicht können andere Kommunen, auch Berlin, etwas lernen von Mut, Möglichkeiten und Innovation."

Das war erst der Auftakt. Wir sind gespannt auf weitere Gespräche, neue Ideen, kritische Fragen.
Schreibt uns. Wir freuen uns auf den Dialo

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